ich schreibe, weil ich nichts vergessen will. keinen traum. nicht die realität, und vor allen dingen nicht das, was dazwischenliegt.
Montag, 2. April 2012
obwohl ich weiß, dass du gehen willst...
ich habe so viele errinnerungen an dich. so schöne errinnerungen, so schöne dinge die ich mit dir erlebt habe. ich kann das alles nicht vergessen, dich nicht vergessen. ich hatte so große träume, so große erwartungen an uns. aber vllt waren sie zu groß. ich glaube ich war so richtig klischee-haft blind, blind vor der liebe, blind vor der wahrheit. ich hatte diese rosafarbende brille vor meinen augen, mit der man nur die schönen dinge sieht. dann schwebte ich noch auf einer wolke, der 'wolke 7'. ja, und da wird dir die wahrheit vollkommen vorgehalten. nichts ist wie in der realtität. engel, die dir pinke zuckerwatte bringen, die dir für eine kurze zeit ein schönes leben bereiten. man denkt, alles ist wunderschön. aber wenn man dann in die harte realität zurrückkommt, wird man entäuscht.
vllt wollte ich einfach nur wissen wie träume schmecken, wie fliegen ist. das nächste mal werde ich mich vor den engeln mit der verlockenden zuckerwatte verstecken, damit ich nicht erneut enttäuscht werde. aber ich denke, dass dies sehr schwierig ist, sie werden einen immer finden, immer wieder in diese vorrübegehende traumwelt entführen. diese engel sind im grunde genommen teufel. sie machen dein leben kaputt.
sie bringen dich dazu, dass dein erster und letzter gedanke am tag du bist, und tagsüber der einzige.
ich fühle mich wie ein glas. zerbrechlich. mit jeder träne von mir zebreche ich ein stück mehr. ich habe das gefühl das bald nichts mehr von mir übrig ist. nur lauter scherben. auch wenns mir einige zeit kurz besser geht, und somit ein paar glassplitter wieder drangeklebt werden, ist es nie wieder so wie vorher. man sieht noch die risse, die narben in meinem herzen.
oder eher gesagt in den herzresten,
die aber bis oben hin mit liebe gefüllt sind... ich möchte im moment einfach weg von allem, irgendwohin wo mich keiner kennt, wo sich niemand für mein kaputtes leben interressiert. es tut so weh, dich langsam aus meinem herzen gehen zu lassen. es ist als hättest du dich dort festgekettet & die ketten sind so schwer, so lange sind sie immer fester geworden und jetzt ist es fast unmöglich sie wieder los zu bekommen. aber ich denke es ist noch schmerzhafter wenn ich dich bitten würde zu bleiben, obwohl ich weiß das du gehen willst..
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