ich schreibe, weil ich nichts vergessen will. keinen traum. nicht die realität, und vor allen dingen nicht das, was dazwischenliegt.

Mittwoch, 19. September 2012

denkst, der tod wär’ bloß ein herzschlag weg

und schon bevor du diese sache ganz ausgesprochen hast, schiessen tausende gedanken durch meinen kopf. ich bin mir doch nicht einmal sicher, ob da noch was ist. und plötzlich soll ich dir darauf eine antwort geben. aber irgendwas muss ich doch sagen.. "ja", sage ich und du gehst weg. und dort stehe ich nun allein. und ich weiß garnichts mehr. ob ich damit jetzt alles endgültig beendet habe. dass die ganze freundschaft und die ganze zeit die da war, jetzt nicht mehr da ist.  ich will das noch nicht abschließen, weil du mir doch so wichtig bist. und es tut weh. ich habe im unterricht die ganze zeit fast zu weinen anfangen müssen. es war mehr als nur leere in mir drin, so was wie ein loch. war so abwesend. so stelle ich mir sterben vor, es fühlte sich genau so an. ich wusste manchmal nichtmal genau wo ich gerade war, ich ich bekam nichts mit, ich dachte die ganze zeit nur über ein und den selben satz nach. und nun sitze ich hier zuhause. ich sitze einfach nur da und starre die wand an und weine, seit stunden.
bei meinen freundinnen stoße ich nur auf unverständnis, niemand sieht diesen satz auch als nur annähernd besonders an. es war für sie eine völlig normale frage, eine antwort, mehr nicht. und warum empfinde ich so anders? ich weiß einfach nicht, ob das die richtige antwort war. ich hätte dir noch so viel mehr erzählen sollen. ne begründung oder so.
ich habe dir doch noch so viel zu sagen.




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