ich schreibe, weil ich nichts vergessen will. keinen traum. nicht die realität, und vor allen dingen nicht das, was dazwischenliegt.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

wish you were here

und ich sitze hier nur rum, mache rein garnichts. blicke aus dem fenster. um mich herum ist alles dunkel, nur das licht vorbeifahrender autos erleuchtet manchmal meinen raum. das sind so momente, in denen ich über die vergangenheit nachdenke und anfangen muss zu weinen. knibbeln am nagellack, zurück bleiben nagellacksplitter die hässlich aussehen. darauf folgt ein komisches gefühl im magen, ein gefühl der angst. angst vor etwas, das niemals geschehen wird. zittern und mir wird schlagartig kalt. ewigkeiten führt mein blick nur ins leere, in die so kalte nacht. beobachte den regen, wie die regentropfen an den blättern herunterrollen. fühle mich nur noch wie ein gelähmter körper mit einem so leeren kopf. öffne das fenster, feuer, asche fällt herunter auf meine fensterbank. ein windstoß, ich schließe das fenster. endlich kann ich schlafen.

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