ich schreibe, weil ich nichts vergessen will. keinen traum. nicht die realität, und vor allen dingen nicht das, was dazwischenliegt.
Sonntag, 4. November 2012
einhörner verrecken, märchen sterben
das ist vollrausch, rumtorkeln, das ist verschwommen sehen, losrennen ohne ziel. alles ist hart, so weit weg, viel zu wenig zeit. es ist lieben und entlieben, alles hassen und verachten. grau, schwarz, dreckig und kaputt. die aufgabe ist, auf licht zu warten. alle suchen sie den sinn, der nicht existiert. doof grinsen um den tag zu überstehen. in der kalten nacht unter dem vollmond sein 'ich' finden. die antwort suchen umgeben von nebelschleiern. der wunsch alles für einen kleinen augenblick anzuhalten, und alles einfrieren zu lassen. irgendwie ist alles immer zu spät. abschreckend viel liebe in all den köpfen, wörter die fliegen. blind durch bombenfelder hüpfen. rebellieren, rauschmittel gegen den frust. klein anfangen und nie groß rauskommen. geboren werden und sterben. über zehntausende arten des todes philosophieren. einatmen und vergessen auszuatmen, alle dumm geblieben. über die bibel lachen, gott die schuld für alles geben. nach hilfe schreien, doch niemand scheint einen zu hören. nie daa ziel erreichen. zauber, glitzer, einhörner verrecken.
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