unsere blicke führen ins leere. feuerzeuge auf den boden geworfen, ein husten, du keuchst, schnappst nach luft, hustest wieder. wir übergaben uns fast, ich klammerte mich schwindelig an deine schulter. es hört sich an, als würden wir ersticken. du ziehst noch einmal. du siehst so wunderschön aus, dein gesicht in blassrotes licht getaucht. du torkelst und fällst fast hin. du bist so abwesend, so voller gedanken. du setzt dich hin, ich immer neben dir, immer an deiner seite. "es bringt mich um, und es ist mir egal geworden", sagst du. ich antwortete nicht, weil ich ich nicht wusste was. warum ich angefangen habe, fragst du. du willst nicht, dass ich sterbe. ich fange an zu erklären, mich rechtzufertigen.
allerdings würde ich lügen, wenn ich behauptete, ich hätte mit dem rauchen angefangen, weil es mir helfen würde, weil es mir gut tut. ich fing mit rauchen an, weil ich allein war, weil ich traurig war, und drittens weil ich fand, wenn alle anderen zigaretten rauchen konnten, ohne sich die lunge aus dem hals zu husten, dann konnte ich das verdammt noch mal auch. aber eigentlich hatte ich keinen besonderes guten grund.
ich tat es, er tat es, alle irgendwie.
drei weitere züge, mir wird schlecht, unangenehmer rausch.
ich habe angst um dich, weil ich nicht will, dass du stirbst.weil ich nicht mehr ohne dich sein kann, weil ich dich liebe. wir sind beide so nachdenklich, so voller gefühle, beide so kaputt.
wir schmeißen unser leben weg, ich brauche dich, wenn du gehst, geh ich auch. du weißt wir sind zu schwach aufzuhören. wir sind nicht mehr wir selbst, löcher in den rauchschwaden. es ist wie selbstmord, wie todesschreie, wie ersticken.
it is killing us, but we don't care.

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