ich schreibe, weil ich nichts vergessen will. keinen traum. nicht die realität, und vor allen dingen nicht das, was dazwischenliegt.

Sonntag, 17. März 2013

generation x

dieses rauschgefühl, das hinfallen, das gleichgewicht komplett verlieren. nichts mehr mitbekommen und sterben wollen, dann wieder lachen und dann wieder fallen und torkeln. sehnsüchtig erwartetes vergessen. die stimme im kopf, die mir sagt "lebe, nimm etwas wahr". dann schwebe ich über allen, tanze, bin höher, besser, renne weiter und springe in die tiefe. die stunden ticken ab auf dem ziffernblatt, das ticken verfolgt mich und dieses geräusch ist alles was noch da ist. in diesem moment ist alles wie ersticken, das ganze leben lang nur gestorben. so als hätte man ganz plötzlich verlernt zu atmen, dann kommt die bodenlose panik. kaltes licht, hell und grell, so unreal, kaltes ich, kalter wind und keine emotion, keine gefühle.
 mimik eingefroren, einstudiertes lächeln ab und an, es soll niemand wissen wie es mir geht. mir ist kalt und niemand ist da, der mir helfen könnte. bin allein auf mich gestellt, aber ich konnte ja eh immer nur mir selbst trauen. alle gehen sobald die probleme kommen, und irgendwie bin ich das problem.
 aber ich denke an nichts, vergesse die vergangenheit, gehirn getränkt in vodka, und jetzt war ich frei. kein problem, kein mensch, keine liebe, keine fragen, keine gelogenen antworten, kein geräusch, nur dieses ticken, als passende metapher der flüchtigen momente, die durch die finger rinnen. die zeit ist weg, genau wie die kontrolle. einmal  nicht man selbst sein, vor diesem menschen der in deinem körper steckt, flüchten.
 war so glücklich,war so weit oben, danach der tiefe fall,- welch ironie,wie im leben auch- und das aufwachen in kotze. das flaue gefühl im magen, und mein kopf dröhnte, und auf der linken seite pulsierte irgendeine ader, so als wolle sie im nächsten moment zerplatzen und meinem leben ein ende setzen. ich hätte am liebsten meine augen nie wieder geöffnet, oder für immer das licht gemieden. auch der glanz in meinen augen von letzter nacht, war nicht mehr da. nach luft schnappen in einem raum aus fauliger heizungswärme, der kotze und dem atem des restalkohols, beinahe unmöglich. aber ich bereue nichts, denn ich war g l ü c k l i c h







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen