ich schreibe, weil ich nichts vergessen will. keinen traum. nicht die realität, und vor allen dingen nicht das, was dazwischenliegt.

Freitag, 27. April 2012

.. möchte es nicht loslassen. möchte dich nicht gehen lassen.



weißt du, ich möchte wissen wann die zukunft ist. ich möchte wissen, was es in der zukunft gibt, oder ob es sie überhaupt gibt. gibt es eine zukunft für dich und mich? oder ist die zukunft schon vorüber und sie war nicht für uns bestimmt?! oder wird noch eine zukunft kommen? ja, wann ist die zukunft? wirst du meine zukunft sein? oder wirst du sagen, wenn ich dich frage, wann sie ist, dass es noch kommen wird? aber ich lebe in der vergangenheit bei all den errinnerungen, der tollen zeit mit dir. werde ich zeitreisen können? die realität, das 'jetzt' überspringen? kann ich das? oder darf ich so etwas tun? oder geht am ende eh alles nur wieder schief? weil ja eh alles im moment schief läuft. du gehst zwar lächelnd an mir vorbei, aber ich denke dein lächeln ist genauso fake wie meins. aber meins ist wenigtens ernst gemeint, wenn es dir gilt. du schaust mir nicht mehr in die augen, machst du das um den schmerz nicht zu sehen? du redest nicht mit mir, also nicht so richtig, du fragst eh nur wieder um geld.
aber ich kann nicht aufhören dir immer und immer wieder alles zu geben was ich noch besitze. es ist die einzige chance, noch nah bei dir zu sein. und dein "danke" ist mehr wert als alles andere. und wieder vermisse ich dich.
die zeit als dein 'danke' noch mit einer umarmung verbunden war. damals dachte ich schon, wie scheiße alles doch war, aber jetzt weiß ich , dass alles eigentlich perfekt war. 
du bist perfekt. also in wirklichkeit ja nicht, aber für mich schon. ich möchte nichts ändern. bis auf, deine einstellung zu manchen dingen, zum beispiel die, die du zu mir hast. deine einstellung zu gefühlen allgemein, ich möchte dir zeigen, dass du mit denen nicht spielen kannst.
aber du darfst es, von mir aus. es wäre anders halt nur einfacher. manche sagen mir, ich sei verzweifelt. vielleicht wird man das ja, wenn alles so hoffnungslos ist, und diese person einfach alles ist. jeden abend bevor ich schlafen gehe, schaue ich mir dein bild an. streiche herüber. drücke es ganz nah an mich. halte es fest, möchte es nie wieder loslassen. möchte dich nicht gehen lassen. niemals. doch deine hand löst sich so langsam von meiner, rutscht stück für stück weiter herunter, fällt. 
weißt du? die ganze welt ist so unlogisch, alles ist falsch, nichts ist richtig, egal was man tut, man macht es falsch.
die person die wir lieben ignoriert uns, und die person, die uns liebt, ignorieren wir!
und das ist ein unendlicher, nie endener kreislauf. hoffnungslos. mein verstand sagt mir, ich soll mich nie wieder so unsterblich verlieben, wie in dich. aber die sehnsucht in mir sagt, dass ich jemanden brauche, immer. aber die tatsache wiederum ist, dass es unmöglich ist. die träumerin in mir, oder was auch immer, aber irgendwas befiehlt mir, ich solle es versuchen. und diese ganzen widersprüche widersprechen sich selber, so wie das leben, so wie ich, so wie wir. und die person die liebe erfunden hat, ist ein arschloch aber auch ein gott zugleich. unlogisch, was los !

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