ich schreibe, weil ich nichts vergessen will. keinen traum. nicht die realität, und vor allen dingen nicht das, was dazwischenliegt.

Samstag, 26. Januar 2013

chaos im herzen, teil2

neuanfang, zeile füt zeile gelöscht, errinnerungen verglühen in der einsamkeit. die zeit rennt und ich wollte immer was draus machen. die zeit gehörte uns, wie gespenster durch nächte geflogen, unsichtbar, irgendwie komisch. wie alles, wir scheiterten und gewannen. von feuer zu glut, von rot zu schwarz. kämpften nicht mehr, lieben, doch nichts mehr gefühlt. der kalender hier zeigt immer noch "august", scheißegal.  zurückdenken an dein lachen, dass mich aus so vielem rausholte, mir so half, mir irgendwie diese freude am leben gebracht hatte. die nächste kippe, die nächste party, der nächste schleier, und ich komme wieder zu mir.  es ist so spät, guck es ist gleich halb 5. laufe im kreis, schweben über unseren problemen. genaration anti- mainstream, aber alle sind so gleich.

alles sollte diesmal doch so anders sein, aber wir machten wieder alles gleich, alles wieder gleich scheiße, alles gleich falsch. wir leben in diesem grau, dieser illusion. alles sollte doch so schön werden. nicht viel los, hier und in dem getümmel der großstadt. alles voll von diesen klischees, kein leichtes leben. wir waren der beweis dagegen. saßen in diesem dreckigem keller, die passende metapher unserer situation. schlussstriche, ziellinien, waren immer drüber hinaus. benebelt wie von drogen, haben beide keine wahren freunde. unter druch sprechen müssen, haben uns nichts zu sagen. nichts war da, keine emotion.

gleich, später, und immer war alles viel zu früh. ich weinte in kissen, ich schlug um mich herum, wollte diesen schmerz zerstören. wollte ihn durchtrennen, wollte wieder schlafen. die wahrheit war so ernüchternt, ich schrie stundenlang. was war noch lebenswert, wofür lohnt es sich, sich aus den so schönen träumen einer viel zu kurzen, schmierigen nacht zu reißen, aufzustehen, zu lachen? musste ins morgenlicht marschieren, mit gehobenen kopf, damit mir bloß niemand diesen schmerz ansah. schien als wärst du ein teil von mir, dass ich zweigespalten war, jetzt nur noch halb. augenringe stets übergeschminkt, armbänder. saß nur noch rum, ging nicht mehr raus. staub an den wänden, boden verdeckt mit wochenaltem müll und diesen klamotten die gegen die perfektion der menschen ankämpfen sollte.  in momenten wie diesen, wo meine welt so klein ist, ist kein platz für wahrheit. ziel verloren, traum nie gelebt, 

rauchschwaden, kippen das einzige was da war. verliebte mich, versank wieder. zauber der so schönen tode, der tausend arten zu sterben. immer den mund halten, die eigene meinung war nicht mehr relevant. massaker, zermürbte gesichter hinter hastig zugezogenen vorhängen. brauche antworten, das ist die aufgabe. das herz ausgestreckt in richtung paradies, alles wird wieder so wie früher werden. auf lippen beißen, echo deines todesschreis. stolpern und ausrutschen auf diesen lügen, möchtegern-leben, fühlt sich an wie ein beschissener traum. keine jungend, keine kindheit, aber dieser zwang weiter zu atmen. giftige worte, die salzig schmecken. niederlagen normal, alltägliches versagen. von neonlicht zu neonlicht sprinten, vodka, n paar kurze, oder mehr. sucht formulieren, leere füllen. lebensmüde, leben ziellos. genie, schulnoten nicht mehr wichtig, so ist das halt. 

umdrehen, nur ein paar silhouetten durch den dichten rauch erkennen, in fremde arme springen, kopfüber. zentral, im kreis gedreht, gelaufen, in ewige ohnmacht gefallen, wie der märchenhafte 100-jährige schlaf. zerzauste haare, lippenstift klebt auf der wange, schwarze tropfenartige streifen unter den augen von der billigen mascara. immer fallen, nichts finden. 'für immer und länger' ist jetzt 8 monate her. alles im arsch, partydrogen, welt auf heroin. 
abkühlen, jetzt ist es dezember oder januar, schon lange durch dieses dauerhafte rauschgefühl alles vergessen, abgeschlossen mit dem, das, dir, der.  

Mittwoch, 23. Januar 2013

ihr raucht zum spaß. ich rauche, um zu sterben.

Montag, 21. Januar 2013

NEW IN- haul2

oh ist das kalt draussen, und kaum war ich heut drei meter vor der tür, fall ich auch schon hin, haha. naja, am samstag war ich mit freundinnen in essen shoppen. essen ist einfach eine total schöne stadt aber richtig richtig riesig. und nach kanpp drei stunden in einem  sechs-stöckigem primark ist man ziemlich k.o.
aber alles in allem war das ein echt toller tag. eine frau in der mall hat mich sogar gefragt, ob sie mir kostenlos locken machen darf, und dann saß ich da, als schaufensterpuppe mit hunderten menschen um mich herum die auf mich (bzw. meine haare) geschaut haben und stehen geblieben sind, was mir irgendwie echt unangenehm war. die haare hat sie aber echt super toll gemacht, auch wenn es 1,5 stunden gedauert hat. davon hat nur eine freunden ein bild auf dem handy, aber sobald ich es habe, werde ich es hier nachträglich posten:-)

ich habe irgendwie nicht so viel gekauft, wie ich gedacht hatte und hatte sogar noch geld über, aber seht selbst :-)



           Pullover, Zara, Preis: runtergesetzt-um die 20€



 Pullover, Primark, Preis: 16€ (oderso)


 Top, H&M, Preis: 15€



 Top, Primark, Preis: 14€
(da links sind schon diese goldenen dings abgegangen, ahhhhhh)


 Jeans-Hemd-Bluse:-D, Primark, Preis: 15€


Und als letztes noch ein Armband, Primark, Preis:3€


Freitag, 11. Januar 2013

damn shit

tumblr tumblr tumblr tumblr tumblt tumblr tumblr tumblr tumblr tumblr

http://blondie-forever-is-over.tumblr.com/

tumblr tumblr tumblr tumblr tumblr tumblr tumblr tumblr tumblr tumblr


hello ihr,

hier ein paar bildchen, bald kommen noch mehr/bessere fotos
bis dann, und achja, ich liebe euch.





Dienstag, 8. Januar 2013

CHAOS IM HERZEN, teil1

so weit können wir garnicht rennen, um uns von der errinnerung zu entfernen, um alles zu vergessen, um uns nicht mehr zu kennen. um wieder wie vorher zu sein, aus der erdrückenden eintönigkeit einfach fliehen. die luft ist unser weg, hunger in der stimme. flüsteren uns lügen zu, glauben sie blind. minus dich, singular. schlau streiten, dumm reden, stundenlang einfach sterben. herzlos, gefühle mal stärker, mal schwächer. hass geht lautlos in liebe über, unendlicher kreislauf. gesetze brechen, alles dreht sich langsamer, versinke in deinen augen, ertrinke in deinen augen. wir schließen augen vor dem was so unrealistisch scheint, scheißegal, wir schaffen das schon.

 ich hab ja dich, du hast ja mich, wir haben ja kippen. mehr brauchen wir nicht, passt schon. wir scheitern jeden tag, in einsamkeit gehüllte gefühle, erzählen uns nichts mehr, kein vertrauen. wir sind monster, roboter, gefühlskalt, alles eingefroren, alles in blassblauem schmimmer. gespräche über gemeinsame vergangenheit, mittelfinger. rausch, es gibt klarheit, es gibt dieses plötzliche augenöffnen, ehrliche tränen und verzweiflung. kaum wahrzunehmendes augenzwinkern. jetzt schon das dreitausendste leben nach dem tod, zu oft tot gewesen. herzen geopfert, keine angst vorm gehen, weil wenn ich gehe, gehe ich mit dir. weil du meinst du wirst immer bleiben, schreibst mir kitschige worte, ich will es glauben, habe es schon so oft versucht. zwei leere körper, mein kopf dröhnte immer, zu viele gedanken. mich überkommt diese panik, ich möchte nicht allein sein.
dann, die zigartten waren uns ausgegangen, genau wie der gesprächsstoff. tun als wären wir schwerverliebt, sind es aber nicht. nacht wurde durchlöchert, ist zerstört, kaputt, nicht schön, wie du.


 ich errinner mich an diese hitzeflirreden sommernächte. ich denke an einen ausweg, einem grund, mit all diesem shit aufzuhören. ein kühler luftstoß, eine trotzige kälte, unverbrauchte freiheit, ungelebtes leben. lebenshunger und dieser wunsch wieder zu atmen. spüre, wie das leben durch die adern hämmert. ein monotones, gleichmäßiges rauschen in unseren ohren, ziehen an der zigarette. ich schaue dich an, und merke wie sehr ich dich hasse. ich hasste irgendwie gerade alles, falle immer tiefer, einsame momente, durchgemachte nächte. ich hatte endlich erkannt, was ich mir selbst immer nur eingeredet hatte, all die lügen hatte ich selbst erschaffen. ich wollte nur irgendwen, und dann kamst du, wie ein opfer, ganz zufällig, einfach willkürlich ausgewählt.

ich wollte alles rückgängig machen, das alte leben. ich ging dir aus dem weg, ein paar tage, wochen wurden zu monaten,   ich fühlte mich frei, weil es ein ende gab und mit jedem ende unweigerlich auch ein neuanfang verknüpft ist. das machte mich froh, du und dein leben und was du jetzt machtest, war mir egal.